Poetenkasten… perlengleich

Mein liebster Blick

Ist der auf Rosen

Im Regen leuchtend und schimmernd

Durch Tropfen perlengleich geschmückt

Ich bin entzückt und verliebt zugleich

Was kommt als nächstes….

Oh du mein Gartenreich?

Mme Cardui

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Poetenkasten…. laue Sommernacht

Ein dunkler Schleier

Funkelnde Sterne

Hunderte Jahre entfernt

Und trotzdem sehe ich sie

Unwissend

Ob sie überhaupt noch existieren

Mme Cardui

Dieser Beitrag wurde am April 10, 2019 in Uncategorized veröffentlicht.

Poetenkasten… Welch‘ Blütenpracht sich heute zeigt…

Mirabelle

Umschwärmt und begehrt vom Insektenreich

Es nahezu einem Orchester gleicht

Die Holzbiene gibt an den Ton

Mit lautem Brummen zieht sie davon

Gemeine Bienen sind summende Schleicher

In meinem Orchester sind sie die Streicher

Lauthals hört man die Amsel tirillieren

Sie wird mir in diesem Stück als Countertenor brillieren

Tagpfauenaugen ruhen sanft auf gleichen Blüten

Genießen die wärmende Sonne in vollen Zügen

Hier und da blitzt es rot am Baum

Marienkäfer sind so hübsch anzuschauen

Unterm Mirabellenbaum lehn‘ ich mich nun zurück

Und genieße schweigend das Meisterstück

Mme Cardui

Dieser Beitrag wurde am März 23, 2019 in Uncategorized veröffentlicht.

Poetenkasten…. 2001-2019

Abschied

Was einst gewesen ist nicht mehr

Vorbei unsere Zeit, das Herz schlägt schwer

Der Schmerz bohrt sich tief in meine Seele

Erinnerungen hämmern hart wie Pfähle

Nun bist du fort und kommst nie zurück

Danke für so viele Jahre voller Glück

Machs gut mein treuer lieber Freund

Du wirst mir fehlen, alle Zeit

Mme Cardui

Gedanken…

…oder ist Poesie die Liebe der Sinne…

…oder Sinn der Poesie die Liebe…

…oder Liebe der Sinn der Poesie?

Egal wie man es dreht und wendet, es ist und bleibt ein magisches Zusammenspiel jener Bestandteile, welche unser Denken und Handeln einzigartig machen.


Mme Cardui

Frankreich anno 1680…

An einem sonnigen Wintermorgen öffnen Wir die grossen Fenster des Landhauses. Die Scharniere knacken und es geht schwerer wie üblich. Die Sonnenstrahlen funkeln wie kleine Sterne auf den Eisblumen an der Scheibe und Wir atmen die kalte klare Winterluft tief ein. Es ist still. Die Natur mit all den Tieren und Pflanzen schläft, bis auf……

ein kleines Rotkehlchen, was halb erfroren auf einem der Fensterbretter liegt. Sogleich greifen Wir nach dem Vögelchen und spenden mit Unseren Händen wohlige Wärme. Ein kurzes Augenblinzeln. 

Erschöpft und erfroren liegt das kleine zauberhafte Wesen in Unseren Händen. Dieser Anblick rührt Uns zutiefst und trifft mitten ins Herz. Eine Träne rinnt über Unsere Wange.

Das Haus ist groß, doch besitzen Wir nicht viel. Alles prunk- und prachtvolle ist verkauft, zu Spottpreisen, um Feuerholz für den Winter bezahlen zu können. 

Von all den festlichen Roben, die Wir einst besaßen und all dem funkelden Geschmeide ist nichts übrig geblieben. Auch das Collier des Königs wurde Uns genommen, auf sonderbare Art und Weise. Es war Schicksal, diese prikäre Angelegenheit lebend überstanden zu haben (dazu in einem bald folgenden Beitrag mehr).

Nun haben Wir nur ein einziges Ziel. Lass es Uns möglich sein, dem Vögelchen Gutes zu tun. Es ist Unser innigster Wunsch.

Der Kamin im herrschaftlichen Empfangszimmer ist übermäßig groß. Schon lange haben Wir ihn nicht befeuert, um Holz zu sparen.

Wir klemmen Uns ein samtiges Kissen aus dem Schlafgemach unter den Arm und gehen schnellen Schrittes in die Küche. Früher tummelten sich hier viele Bedienstete, sogar ein François Vatel, doch diese Zeiten sind vorbei. Gerne erinnern Wir Uns an die alten geselligen Zeiten.

Wir feuern den kleinen Herd in der Küche an. Legen das bordeaux farbene Samtkissen in die Nähe, nicht zu heiß und nicht zu kalt. Platzieren Unseren gefiederten Gast behutsam und gleichermaßen besorgt an die wärmende Quelle und hoffen.

Es vergehen Stunden. Unser Rotkehlchen bewegt sich nicht. Spät in der Nacht schlafen Wir in der Küche am großen alten Holztisch ein. Träumten gar, von einem warmen Sommertag, an dem Wir durch geblümte Wiesen wandelten und…..

Unser kleines Rotkehlchen stets um Uns flatterte. Mal hoch hinauf und im Sturzflug zurück. Nach links, nach rechts, Wir sind völlig entzückt. Setzt sich nieder, nah der schönsten wilden Blume die Wir kennen. Pflückt sie zart, mit viel Gefühl. Trägt sie im Schnabel tapfer zu Uns und legt sie in Unsere Hand mit einem zwitschernden….ich danke Euch.

Es zwickt und piekt an Unseren Fingern. Wir wurden geweckt, frech statt zart. Unserem Vögelchen geht es nun endlich wieder gut. Überstanden ist die klare kalte Winternacht.

Der Sonnenkönig und Louise de La Vallière

Eine Empfehlung für Liebhaber Historischer Romane: „Die Geliebte des Sonnenkönigs“ von Dora Duncker.

Herzlichst Mme Cardui